„Stimmlich in Hochform, wandlungsfähig und ausdrucksstark, formte der Bassist jede Arie zu einem Minidrama. Reumiller agiert als unbarmherziger Haremswächter mit Tonschönheit und Präzision. Der Bassist versteht es, mit kleinsten Schattierungen grosse Wirkung zu entfalten. Dieser Osmin gebietet über düstere Stimmfarben und das unabdingbare Quäntchen Humor. Mit langem Atem und nie nachlassender Intensität lässt er die Stimme strömen. Seine Stimme ist zum Verdi-Bass gereift, Reumiller besitzt einen gut zentrierten, schlanken Bass von grossem Umfang und Volumen sowie einer reichen Farbpalette. Er singt technisch versiert, eloquent, ohne Druck, leicht und mühelos flüssig. Den grossen Monolog des Philipp aus Verdis «Don Carlo» tränkt das Leid und der Schmerz, nie geliebt worden zu sein. Er reiht nicht einfach eine Arie an die nächste, sondern lotet die Facetten der verschiedenen Stufen des Bösen, des Finsteren und Teuflischen aus.“ (Silvia Rietz, Mittelland Zeitung, 02/13)

„Daniel Reumiller (Don Pasquale) und … (Norina) singen hervorragend und harmonieren optimal. … ist eine intime Donizetti-Aufführung gelungen, die glaubwürdig, witzig und musikalisch von hohem Niveau ist und nie ins Klamaukhafte abgleitet.“ (Wochenblatt, 11/12)

„Da ist die wundersame Verwandlung eines reichen Alten (mit kernigem Bass und schonungslosem Spiel: Daniel Reumiller) vom Kranken zum heiratslustigen Freier, der seiner Braut ein halbes Vermögen abtritt, damit sie ihn endlich in Ruhe lässt.“ (Basler Zeitung, 11/12)

“Überraschend hoch die Qualität des Gesangsensembles… Ein klug inszenierter Wahnsinn… Fazit: eine gute Operinszenierung kann man nicht nur in Zürich oder Basel erleben.“ (Basellandschaftliche Zeitung 09/09 zur Inszenierung von „Orlando Paladino“)

„Es geht auf der Bahnhofsbühne fast so schmalzig zu wie in einem Italienerschuppen am Samstagabend, wären da nicht die schönen Stimmen der Sopranistin Ines Schaffers als Magd und des Buffo-Basses Daniel Reumiller als Uberto, die Pergolesis keusche Musik glanzvoll über die Rampe bringen. … Es ist eine wahre Pracht, wie das Duo mit der quirligen Ines Schaffer als Serpina und dem furchterregenden Daniel Reumiller als Uberto im schönsten Belcanto singt. Die prächtige Bassstimme geht durch Mark und Bein.“ (Radio DRS, 03/07)

„Daniel Reumillers Bass ist imposant und seine Wandlungsfähigkeit verblüffend.“ (Wochenblatt, 03/06)

„Aufhorchen liess Daniel Reumiller als Osmin mit mächtigem, schwarz gefärbtem Bass, der die extremen Tiefen der Partie mühelos erreicht.“ (Basellandschaftliche Zeitung, 03/06)

„Daniel Reumiller als Osmin scheint hier eine seiner Paraderollen gefunden zu haben. Einerseits kommt der Part seiner agilen Bassstimme sehr entgegen, andererseits ist es sein vielschichtiges Temperament, das er als mürrischer Haremswächter voll zur Geltung bringen kann.“ (Solothurner Zeitung, 03/06)

„Osmin, der bitterböse, aber herrlich singende Harmenswächter (Daniel Reumiller) wird betrunken gemacht.“ (Das Goetheanum, 05/06)

„Was für eine Stimme, welche erdrückende Kraft!“ (webjournal.ch – 03/06)

„Auch Modest Mussorgskis ‚Lieder und Tänze des Todes’ mit dem Bassisten Daniel Reumiller waren eindrücklich.“ (Basellandschaftliche Zeitung, 05/06)

„Mit gut tragender Stimme setzte Daniel Reumiller, Bass, die Posaune in Worte um; berührend seine volle Resonanz im Grossen E. Suppè hat dem Solo-Bass seine wichtigsten Stellen im Requiem insgesamt anvertraut, und Reumiller sang sie mit eindringlicher Ausdruckskraft.“ (Mittelland Zeitung, 11/05)