Der Bassbariton Daniel Reumiller stammt ursprünglich aus Österreich und wuchs in der Schweiz auf. Nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften studierte er Gesang bei Leni Neuenschwander in Mannheim, bei Dennis Hall in Bern und bei Antoinette Faës in Fribourg. Meisterkurse bei Paolo Montarsolo an der Renata Scotto Opera Academy, bei Ks. Waltraud Meier und bei Evgenji Nesterenko sowie Weiterbildungen in Operndarstellung rundeten seine Ausbildung ab. 2004 war er Preisträger der Stiftung Senzaltro zur Förderung junger Schweizer Opernsänger.

Auf der Opernbühne debütierte Daniel Reumiller 2003 als Betto di Signa in Puccinis „Gianni Schicchi“ an der Opéra Fribourg. Seither verkörperte er zahlreiche wichtige Partien, darunter Sarastro (Mozart, „Die Zauberflöte“), Osmin (Mozart, „Die Entführung aus dem Serail“), Leporello und Komtur (Mozart, „Don Giovanni“), Graf Almaviva (Mozart, „Le Nozze di Figaro“), Publio (Mozart, "La Clemenza di Tito"), die Titelfigur in Donizettis „Don Pasquale“, Bartolo (Rossini, "Il Barbiere di Siviglia"), Rodolfo (Bellini, "La Sonnambula"), etc. Gastspiele führten ihn in verschiedene Länder; 2013 sang er am Reokapana Festival in Johannesburg (SA) den Martino in Rossinis „L’occasione fa il ladro“.

Neben seiner Tätigkeit als Opernsänger übt Daniel Reumiller eine rege Konzerttätigkeit aus. Zu seinem Repertoire im geistlichen Fach gehören Werke wie „Der Messias“ von Händel, das Requiem von Mozart, die „Petite Messe Solennelle“ sowie das „Stabat Mater“ von Rossini und das „Deutsche Requiem“ von Brahms.